Erben der Spiele
Brettspiele im Altertum
Brettspiele im Altertum
In diesem Buch erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Geschichte und Entwicklung von Brettspielen im Altertum. Wir stellen ausgewählte Spiele aus verschiedenen Kulturen vor, erklären die Regeln und beleuchten ihre Bedeutung für Gesellschaft und Alltag. Darüber hinaus zeigen wir, wie einige dieser Klassiker heute neu interpretiert werden können und welche Lehren sie für das moderne Miteinander bereithalten.
Viele Spiele sind verschwunden. Ihre Bretter zerbrachen. Ihre Figuren gingen verloren. Und ihre Regeln wurden mit der Zeit vergessen.
Doch die Menschen hörten nie auf zu spielen.
In Gräbern fanden Archäologen Spielbretter aus Stein. In Tempeln entdeckten sie Linien, die vor Jahrtausenden eingeritzt wurden. Und in alten Häusern fanden sie Figuren aus Holz, Knochen oder Ton.
Manchmal blieb nur ein Muster im Stein zurück.
Doch selbst dann ahnte man noch, dass hier einmal gespielt worden war.
Die Spiele wanderten durch die Zeit – von Mesopotamien nach Ägypten,
von Ägypten nach Rom, von den Palästen der Könige zu den Höfen der einfachen Menschen.
Und immer wieder erzählten sich die Alten eine Geschichte.
Dass ein Mann namens Gamol diese Spiele gesammelt habe.
Dass er sie von Volk zu Volk getragen habe. Dass er den Menschen gezeigt habe, dass ein Spiel mehr sein kann als Zeitvertreib.
Ein Spiel ist ein Spiegel.
Es zeigt Mut und Geduld.
List und Weisheit.
Manchmal auch Fehler.
Doch vor allem zeigt es etwas, das alle Menschen verbindet:
Den Wunsch zu verstehen.
Zu verstehen, wie ein Gegner denkt.
Wie ein Weg sich öffnet.
Und wie aus einfachen Steinen ein ganzes Universum entstehen kann.
Vielleicht hat Gamol wirklich gelebt. Vielleicht war er nur eine Geschichte.
Doch seine Spiele leben weiter.
Jedes Mal, wenn zwei Menschen ein Brett zwischen sich legen, Figuren aufstellen
und den ersten Zug machen. Dann beginnt etwas, das älter ist als jedes Reich:
Das Spiel der Menschheit.
Erschienen am 31.3.2026.
Erhältlich bei Amazon:
Erben der Spiele: Brettspiele im Altertum : Molnar, Georg: Amazon.de: Bücher
Georg Molnar
Jahrgang 1951
Der Autor ist irgendwann von irgendwoher gekommen –
und jetzt ist er hier und spielt.
Er ist weder Ägyptologe noch Assyriologe.
Er arbeitet für kein Museum und für kein wissenschaftliches Institut.
Er ist kein Spezialist für Hieroglyphen und auch keiner für Keilschrift.
Der Autor hat bisher nichts über das Altertum veröffentlicht.
Er hält keine Vorträge über antike Spiele und besitzt auch keine akademischen Publikationen zu diesem Thema.
Sein beruflicher Werdegang hat weder mit Ägypten noch mit Mesopotamien, weder mit Rom noch mit Archäologie zu tun.
Und in seinem Berufsleben hatte er auch nie etwas mit Spielen zu tun.
Er spielt nur gern.
Und manchmal erfindet er neue Spiele, die er dann mit anderen teilt.
Vielleicht ist das der einzige Grund, warum dieses Buch entstanden ist.
Und eines Tages wird er vermutlich wieder verschwinden – so wie jemand, der nur kurz vorbeikam, ein paar Spiele hinterließ und dann weiterzog.
Manche behaupten sogar, er habe Gamol einmal getroffen.
Aber dafür gibt es natürlich keinen Beweis.
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