Das Erbe des Steins von Coriovallum
Molus Clausus
Das Blockier-Spiel
Das Erbe des Steins von Coriovallum
Molus Clausus
Das Blockier-Spiel
Eine spielbare Rekonstruktion des Steins von Coriovallum
Der Stein von Coriovallum liefert den archäologischen Beweis dafür, dass diese Spielidee bereits in der römischen Kaiserzeit praktiziert wurde. Doch obwohl das Brett erhalten ist, blieben die ursprünglichen Regeln unbekannt. Die Linien erzählen von Bewegung – aber nicht von Absicht. Sie zeigen Wege – aber keine Anweisungen.
Hier setzt Molus Clausus an.
Aber zuerst
Gamol und die Kunst der Umfassung
Zur Zeit der Grenzkriege, als Legionen an Rhein und Donau lagerten, erschien in Coriovallum ein Mann namens Gamol. Manche nannten ihn einen Veteranen, andere einen Strategen ohne Banner. Er trug keine Rüstung mehr, doch in seinem Blick lag die Ruhe eines Feldherrn.
Statt einer Waffe brachte er einen flachen Stein mit Linien – wie Marschwege zwischen Kastellen.
Er legte ihn vor die Soldaten und sprach:
„Eine Schlacht gewinnt nicht der Stärkste. Sie gewinnt, wer dem Gegner den Raum nimmt.“
Vierzehn Steine setzte er auf die Knoten des Netzes – wie Kohorten auf einem Feld. Drei Stellen ließ er offen.
„Dies“, sagte er, „sind die Wege des Rückzugs. Wer sie kontrolliert, kontrolliert den Feind.“
Die Männer spielten. Zug um Zug rückten die Steine vor, schlossen Reihen, versperrten Linien. Kein Hieb, kein Blut. Nur Disziplin und Stellung. Und wenn eine Figur keinen Schritt mehr fand, war die Schlacht entschieden.
Gamol lehrte sie die lautlose Umfassung – die Kunst, den Gegner zu besiegen, ohne ihn zu berühren.
Am Morgen nach seinem Unterricht war er verschwunden. Manche behaupteten, er sei weitergezogen, um anderen Garnisonen das Spiel zu bringen. Andere sagten, Mars selbst habe ihn gesandt, um die Kunst der Strategie in Stein zu bannen.
Zurück blieb das Brett.
Und wer heute spielt, führt keine Schlacht aus Zorn – sondern eine Übung in Geduld, Ordnung und Kontrolle.
Auf Grundlage der archäologischen Befunde, der bekannten Struktur des Brettes mit seinen Knotenpunkten und der Erkenntnisse über antike Blockierspiele wurde ein vollständiges, in sich geschlossenes Regelwerk entwickelt. Ziel war es nicht, eine moderne Spielidee auf ein antikes Brett zu projizieren, sondern eine Mechanik zu formulieren, die:
mit der Geometrie des Originalsteins übereinstimmt,
die belegten Bewegungsmuster plausibel erklärt,
ohne Zufallselemente auskommt,
und dem strategischen Denken der Antike gerecht wird.
Das Ergebnis ist ein minimalistisches, aber tiefgründiges Positionsspiel für zwei Personen. Vierzehn Steine betreten nacheinander ein Netz aus siebzehn Knoten. Drei freie Punkte bleiben stets als Möglichkeitsraum bestehen – als Spannung zwischen Freiheit und Einschränkung. Wer den Raum kontrolliert, kontrolliert das Spiel. Wer keine Bewegung mehr findet, ist besiegt.
Molus Clausus ist damit mehr als eine Neuinterpretation. Es ist der Versuch, einem stummen Stein seine Spielbarkeit zurückzugeben.
Im Folgenden werden die Spielregeln von Georg Molnar vorgestellt.
Spielanleitung
Molus Clausus
Das Erbe des Steins von Coriovallum
Für 2 Personen
1 Brett mit 17 Knoten
7 helle und 7 dunkle Steine
Ziel
Ziel des Spiels ist es, alle sieben gegnerischen Figuren so zu blockieren, dass sie sich nicht mehr bewegen können.
Spielablauf
Setzphase:
Die Spieler setzen abwechselnd jeweils eine Figur auf einen freien Knoten, bis alle 14 Steine auf dem Brett stehen.
Hell beginnt. Die Farbwahl wird ausgelost.
Zugphase:
Nach der Setzphase wird abwechselnd gezogen.
Eine Figur darf nur auf einen unmittelbar benachbarten freien Knoten bewegt werden.
Überspringen ist nicht erlaubt.
Sieg:
Kann ein Spieler keine Figur auf einen freien benachbarten Knoten bewegen, ist er blockiert und verliert das Spiel.
Optional: Dreifache Stellungswiederholung = Remis
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Altersempfehlung: 9-99 Jahre
Spielerzahl: 2
Spieldauer: 5-10 min
Maße: 000x000x00 mm
Sprache: deutsch/english/magyar
Erscheinungsdatum: 02.2026
Warnhinweis: Achtung! Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren. Erstickungsgefahr durch verschluckbare Kleinteile